Ich grüße und heiße Sie in meiner virtuellen Welt herzlich Willkommen!
Für diejenigen, die meine Herkunft noch nicht kennen, erlauben Sie mir, mich vorzustellen. Ich bin ein lateinamerikanischer Einwanderer, der in der damals pulsierenden Stadt Caracas, Venezuela, das Licht der Welt erblickte. Vor mehr als drei Jahrzehnten begab ich mich unter der großzügigen Hand einer karitativen Vereinigung mit katholischen Wurzeln auf eine Entdeckungsfahrt in verschiedene Winkel dieser Welt, um ihre Bewohner und Bräuche kennenzulernen. Nach einem halben Jahrzehnt des Umherschweifens über vier Kontinente setzte ich Fuß in Frankfurt. Hier landete ich mit der Entschlossenheit, meine wohltätige Arbeit fortzusetzen und eine helfende Hand jedem bedürftigen Menschen zu reichen, unabhängig von Rasse, Geschlecht oder sozialer Schicht.
Nach der anspruchsvollen Aufgabe, die Sprache zu erlernen, tauchte ich in die Räumlichkeiten der ehrwürdigen Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt ein, studierte Germanistik, Romanistik und Informatik, während ich auch meine Arbeit bei der DVCK e. V. (Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur) fortsetzte. Hier unterstützte ich die Umsetzung von Wohltätigkeitsprojekten wie "Kinder in Not" und "SOS-Leben" (Projekt zum Schutz schwangerer Frauen und ungeborenen Lebens vor Abtreibung). Gleichzeitig widmete ich mich dem Studium der Grundlagen der Sozialarbeit in Deutschland. Nach einem Jahrzehnt uneigennütziger Dienste in karitativen Organisationen erwuchs in mir der dringende Wunsch, meine Aufmerksamkeit auf diejenigen zu lenken, die wie ich die Bürde des Einwanderers tragen. Meine eigene Erlebnisse als Einwanderer führten mich zu dem Schluss, dass diese Mitreisenden eine besondere und spezialisierte Unterstützung verdienen.
Seit 2006 habe ich Weisheit und Erfahrungen aus meiner eigenen Migrationsreise destilliert und meine Horizonte im sozialen, informatischen, und Kommunikationsbereichen erweitert. Diese Odyssee führte mich dazu, meinen Weg mit Kulturen und Menschen zu verflechten, deren Welten sich deutlich von dem unterscheiden, was einst meine Komfortzone war. Daher lade ich Sie ein, an dieser Reise mit mir teilzunehmen und die Schätze zu enthüllen, die ich auf diesem noch rätselhaften Planeten namens menschliche Gesellschaft gefunden habe.